Tipps für hilfreiche Gespräche
Klar – Mütter und Töchter kennen sich zumeist gut und erfahren im Alltag viel voneinander. Dennoch: Ein paar Fragen zu stellen, um Neues voneinander zu erfahren, ist häufig ein guter Anfang, um das gegenseitige Vertrauen zu stärken und sich regelmäßig auszutauschen. Das kann abends beim Essen sein oder auch, indem Sie sich bewusst gemeinsame Momente schaffen. Probieren Sie einfach aus, was für Sie und Ihre Tochter am besten passt.
Hier finden Sie ein paar Inspirationen für Mutter-Tochter-Gespräche:
Wichtig: Verdeutlichen Sie Ihrer Tochter, dass man sich wegen seiner eigenen Gefühle nicht schämen muss.
- Das bin ich in ein paar Jahren
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Fragen Sie Ihre Tochter, wie sie später – zum Beispiel in fünf Jahren – sein möchte. Hören Sie zu, wie sich Ihr Kind entwickeln möchte, welche Träume und Ziele es hat, aber auch welche Bedenken. Sie können gemeinsam eine kleine Fotodokumentation anlegen und mit Fotos die Veränderungen Ihrer Tochter festhalten. Vielleicht integrieren Sie auch Ihre eigenen aktuellen Bilder – es kann sehr spannend sein zu sehen, wie Mutter und Tochter zusammen älter werden.
- Gemeinsam kochen
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Die Familie trifft sich in der Küche: Beziehen Sie Ihre Tochter beim Kochen mit ein. Gehen Sie zusammen einkaufen und lassen Sie Ihre Tochter auch immer mal wieder entscheiden, was auf dem Speiseplan stehen soll. Oder Sie versuchen sich gemeinsam an einem neuen Rezept. Tipp: Achten Sie auf Anzeichen, die zu einer ungesunden Ernährungsweise führen könnten.
- Zeig mir deine Welt
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Ihre Tochter sieht die Medien natürlich mit anderen Augen – nämlich mit denen eines Teenagers. Machen Sie sich damit vertraut, wie sie die Welt der Medien wahrnimmt. Blättern Sie gemeinsam in ihrer Lieblingszeitschrift oder schauen Sie gemeinsam die TV-Serie, die Ihrer Tochter besonders gut gefällt.
- Ich erzähl dir etwas Neues!
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Schaffen Sie mit Ihrer Tochter ein Ritual: Suchen Sie eine feste Verabredung, zum Beispiel einmal im Monat an einem Samstagnachmittag. Dann ist Mutter-Tochter-Zeit: Gehen Sie in ein gemütliches Café in Ihrer Stadt. Beim Kaffeeplausch erzählen Sie sich gegenseitig die Neuigkeiten der letzten Zeit.
- Das bist du? Fotos damals und heute
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Schauen Sie sich mit Ihrer Tochter Fotos aus Ihrer eigenen Jugendzeit an. Gibt es Schnappschüsse von Ihren ersten Tanzstunden oder Diskothekenbesuchen? Welche Mode hat Ihnen damals gefallen? Ein gemeinsamer Blick auf Ihre alten Bilder kann helfen, sich gegenseitig darauf aufmerksam zu machen, dass kleine „Modesünden“ völlig normal sind – ungesunde Schönheitsbilder jedoch nicht.
- Kleine Fashionshow daheim
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Haben Sie noch Kleidungsstücke aus Ihrer Teenagerzeit? Eine Bluse mit Schulterpolstern oder eine Röhrenjeans? Holen Sie diese vom Dachboden und zelebrieren Sie mit Ihrer Tochter ein echtes Revival! Ihre Tochter wird eigene Ideen und jede Menge Spaß beim Styling haben. Erzählen Sie von den Erlebnissen damals und wie Sie sich gefühlt haben. Extra: Die passende Musik von damals darf natürlich nicht fehlen!
- Lass Fakten sprechen
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Über welches Thema wollten Sie schon immer mit Ihrer Tochter sprechen? Oder Ihre Tochter mit Ihnen? Nehmen Sie beide Stift und Papier zur Hand und schreiben Sie auf, was Sie sich gegenseitig mitteilen wollen. Diese Übung kann auch ein kleines Mutter-Tochter-Ritual werden. Dazu einfach jedes Mal ein anderes Thema bestimmen, zum Beispiel Schule („Erzähle mir von deinen Gefühlen für deine Familie! Ich berichte dir, wie es mir damals mit meinen Eltern ging.“).
- Rollenspiel
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Jetzt wird getauscht: Schlüpfen Sie jeweils in die Rolle der anderen. So können Mutter und Tochter zeigen, wie sie sich gegenseitig wahrnehmen. Das ist eine gute Chance, das anzusprechen, was man sich vielleicht anders wünscht. Tipp: So ein Rollenspiel funktioniert auch gut bei unangenehmen Situationen. Hat Ihre Tochter manchmal Angst, sich in der Schule zu blamieren? Üben Sie eine brenzlige Situation, wie zum Beispiel „Stolpern oder Hinfallen vor anderen“ oder „Rotwerden vor anderen“.
- PS: Niemand steckt gern Kritik ein.
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Gehen Sie behutsam und respektvoll vor, wenn Sie Ihre Tochter auf ein Problem oder einen Fehler hinweisen. Sagen Sie ihr, was Sie gut fanden, und gehen Sie dann auf die Dinge ein, die vielleicht nicht richtig gelaufen sind. Oder kündigen Sie an, dass Sie Kritik loswerden möchten, zum Beispiel so: „Du hörst das vielleicht nicht gern, aber es ist wichtig, dass wir Folgendes kurz besprechen …“.
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